Wäre ich doch nicht zurück gekommen
Hallo alle LeserInnen und wer sich sonst noch hier herum treibt.
Bin seit gestern Abend wieder zuhause und beschäftige mich derzeit mit dem Abarbeiten all dessen, was sich im Lauf der wenigen Wochen (immerhin) hier an Dingen angehäuft hat. Zunächst wurden mal locker 500 Spammails in den Papierkorb verbannt. Das dürfte ein neuer persönlicher Rekord sein. Daneben gab es auch ein paar Mails, die an mich persönlich gerichtet waren und somit auch einer Beantwortung bedürfen. Zumindest früher oder später. Wenn das alles bedient werden will, gilt dennoch nicht zu vergessen, dass sich auch berufliche Aufgaben angesammelt haben. Keineswegs so viele, dass ich vor lauter Job nicht mehr zu den schönen Dingen des Lebens (ach, was war das nochmal genau?) käme, aber sie müssen erledigt werden. Ganz nach der Maxime: “Nur ein zufriedener Kunde ist ein guter Kunde”.
Außerdem ist es in Wien derzeit viel zu heiß und so drängte es mich im Laufe des Nachmittags auf die Straße und in ein nahe liegendes Beisel, um ein kühles Bier zu zischen. Leider scheint die Hitze mehreren Leuten gewaltig auf den Keks zu gehen und die restlichen Hirnzellen dahinschmelzen zu lassen wie das gute Eis vom Bortolotti um die Ecke.
So konnte es mir nicht entgehen wie ein Ex-Paar laut krakelend die Straße herunter schimpfte und die Aufmerksamkeit aller zufällig Anwesenden auf sich zog. Offensichtlich waren außer Schreiereien jedoch keine Handgreiflichkeiten zu bemerken und so zogen die beiden ihres Weges. Nach einer Runde um den Block (nicht zu verwechseln mit “Blog”) fand ich mich vor meiner Haustür wieder und bemerkte, wie aus dem Nachbarhaus der weibliche Teil des vorher beobachteten Paares hinaustrat. Sie heulte wieder und rief zum offenen Fenster im ersten Stock hinauf, er möge ihre Wohnung verlassen, sie riefe sonst die Polizei.
Das wiederholte sich ein paar Mal und so zog ich schließlich mein Handy aus der Tasche und übernahm den Part. Den Dialog mit dem Amtshandelnden am anderen Ende der Leitung erspar ich euch lieber. Immerhin tauchten etwa zehn Minuten später zwei Herren in Uniform auf und nahmen sich der Sache an. Eindeutigerweise war das Ex-Paar nicht das erste Mal in ähnlicher Weise auffällig geworden, aber auch das ist ja eher normal in solchen Fällen.
Der Typ wurde schließlich aus der Gegend verwiesen und die Frau hat Anzeige erstattet, vielleicht. Ich musste noch eine Weile darüber nachdenken und erinnerte mich natürlich an eine ähnliche Szene vor meinem Hauseingang damals in Berlin-Neukölln. Da stellt sich doch glatt die Frage: Passieren eigentlich nur mir solche Begebenheiten oder bin ich der Einzige, der sich mit sowas beschäftigt?
Lasst es mich wissen. Naja, und am liebsten wäre ich schon wieder weg von hier und irgendwo an einem ruhigen Strand oder einem Bergbach, wo das Wasser plätschert und sich für jeden, dem die Sonne das Hirn austrocknet, eine schnelle Gelegenheit zum Abkühlen bietet.
Möge der Urlaub ewig dauern!
Am 28. July 2006 um 19:23 Uhr
da haste ja macl wieder richtig was erlebt in den ersten 2 tagen lieber
die hitze ist bei uns kaum zum aushalten!
in gut einem jahrhundert soll es keine glätscher mehr in den alpen geben!
das sagt alles über die derzeitige klimaveränderung aus finde ich!
Am 30. July 2006 um 09:32 Uhr
yok, hayır, hıtsch
jeder Ürlaub muss ein Ende haben sonst waer es ja kein Urlaub mehr.
Lassen wır dem Ürlaub seine Zeıt und Arbeit ist andere Baustelle.
Und das Frauen Maenner aus der Wohnung schmeissen sehe ich jeden Tag, nichts besonderes, vielleicht in Wien?
Muss jetzt eine Raki trinken, bin fox und fixi von meine Urlaub.
Liebe grüsse an deutschen Schnee.
Osman Buludur
Am 30. July 2006 um 09:59 Uhr
@Osman
du als alter Fussballfachmann weißt ja -> nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub !!!
Habe mich mit meiner Süßen nun darauf geeinigt nochmal einen gemeinsamen Trip mit Zelt zu unternehmen und die letzte sommerliche Sonne am Mittelmeer zu genießen.
Hoffentlich wirft sie mich nicht aus dem Zelt!
Lass dir den Raki schmecken und vergiss nicht -> nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub !!!
Am 30. July 2006 um 17:43 Uhr
Aber viel wichtiger: Nach dem Raki ist vor dem Raki
Am 30. July 2006 um 20:12 Uhr
Am 1. August 2006 um 12:32 Uhr
musst du wıssen, urlaub auf Insel dıeser, ist wıe waschen saubaere hose. und saubaere hose musst du nıcht waschen. verstehen? urlaub auf ınsel dieser musst du nicht machen.
vor der ınsel ıst nach der ınsel, und tü(r)kısche tastatura ist unmoglıch und wıesowıeso andere problem.
muss jetzt rakı trinken.
lust und frust muss gespült werden.
Osman Buludur
Am 1. August 2006 um 12:43 Uhr
s. a. andreas: “nach dem raki …”
Menschen, die lesen können, sind klar im Vorteil. Es soll ja in Mitteleuropa Buchhandlungen geben, die zu den verschiedensten Destinationen Reiseliteratur verkaufen. Aber Osman wollte vorher wahrscheinlich nicht zu viele Informationen, um einen unverfälschten Eindruck zu gewinnen.
Wünschen von hier auf jeden Fall noch eine gute Heimreise, die vielleicht etwas spannender wird.
Wenigstens kann man sich nach so einem Ürlaüb dann wieder auf zuhause freuen.
Am 1. August 2006 um 15:47 Uhr
Tja, da kann ich zu deinem “Erlebnis” nur sagen, manche Menschen sind sensibilisiert und reagieren anders, als die, welche sich wegdrehen und sich sagen “was kümmerst mich, ist das mein Problem?”
Ich wünsche dir im Urlaub schönere Erlebnisse, mach die Augen auf, es gibt sie tatsächlich!
Am 28. September 2006 um 20:35 Uhr
yassu, ti kaneis